Südthailand und Malaysia
Südthailand und Malaysia
Nachdem wir in Bangkok unseren Plan B in die Wege geleitet hatten und guter Hoffnung waren, dass die Visa in Jakarta auf uns warten würden, beschlossen wir, nach Malaysia weiterzureisen.
Unterwegs verbrachten wir einige fröhliche Tage kurz vor der Grenze zu Malaysia in Songkhla (Thailand). Der Strand war fast menschenleer. Nur ein paar „Meerzigeuner“ (Moken) wohnten in einfachen Hütten aus organischem Material, die sie nur zum Schlafen benutzten. Tagsüber sah man sie kaum – sie waren den ganzen Tag auf dem Meer. Abends kamen sie zurück, verkauften uns frische Fische und grillten sie auf einfachen Feuerstellen – einfach köstlich.
An einem Abend gingen wir zum Nachtmarkt essen. Keine Ausländer, nur Einheimische. Sehr gutes und günstiges Essen. Ein paar junge Thais gesellten sich zu uns und boten uns ihren Mekong-Whisky an. Wir spendierten auch eine Flasche, aber pur getrunken geht das Zeug schnell in die Knochen. Wir verabschiedeten uns daher bald.
Überraschende Einladung zur Geburtstagsparty
Am nächsten Abend wollten wir wieder zum Nachtmarkt, um etwas zu essen. Dazu kam es nicht. Plötzlich hielt ein Tuk-Tuk mit drei jungen Frauen neben uns. Wir sollten einsteigen – sie hätten eine Party. Sie sprachen gut Englisch. Das Tuk-Tuk hielt vor einem großen, schönen Haus, und dort stieg eine riesige Geburtstagsparty. Es war schon früh morgens, als wir zurück ins Hotel kamen. Wenig Schlaf in dieser Nacht.
In den nächsten Tagen stiegen wir in den Bus und fuhren weiter Richtung Malaysia.